Category Archives: young savages

Dem kleinen Hans sein Wiwimacher

Mit Graus stellen sich Eltern aller Länder immer wieder die Frage: wie umgehen mit infantiler Sexualität? Eine kleine Suche nach Antworten.

abSeit den Kontroversen um die Sexualtheorie Sigmund Freuds stößt die Annahme einer infantilen Sexualität auf Widerstand. Unabhängig von Bildung, ideologischem Hintergrund oder dem eigenen Kontakt zu Kindern findet sich auch heute noch ein gesellschaftsübergreifendes Spektrum, dass ein Jahrhundert nach dem Erscheinen der Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie1 vehement daran festhält, dass Kinder asexuelle Wesen seien. Kindliche Selbstbefriedigung wird zur juckenden Pilzinfektion verklärt, das sichtliche Interesse an Geschlechtsorganen anderer auf Missbrauchserfahrungen zurückgeführt oder das lustvolle Saugen an der Brust mit dem letzten zuckerhaltigen Mahl der Mutter begründet. Das Kind ist nach wie vor idealisiertes Objekt für die Wünsche und Ziele Erwachsener, die in ihm nahezu ausschließlich das Eigene wiederzuerkennen meinen. Sexuelle Regungen stören hier und laufen der propagierten Reinheit des Kindes zuwider. Es ist daher nicht sehr überraschend, dass noch immer allein der Begriff Pädophilie ausreicht, um eine Flut an Mordfantasien loszutreten und Kinder sich in der Werbebranche ungebrochener Beliebtheit erfreuen. Da die süßen Kleinen vor allem mit den Projektionen der Erwachsenen ausgestattet sind, stößt die empathische Besetzung kaum an Grenzen und wendet sich gegen all jenes, welches das idealisierte Bild der kindlichen Unschuld in Frage stellt. Continue reading

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Stories from the cold, cold north.

Part I, Langweile am Bahnhof Sangerhausen.
Keilerei gesucht, doch Freunde gefunden.
Start : 4:35

Zwischen Reproduktion und Regression

Nachfolgend einmal mehr ein Unique-Beitrag, hier freilich vor dem brachialen Einsatz von Ästhetikhäcksler und fehlerschleudernder Korrekturmaschine:

Ist das Proseminar zu Ende und die Vorlesung überstanden beginnt für die Studierenden die entschleiernde Qual: Die Reproduktionsarbeit.

Alles ist Reproduktion. Sei es der Abwasch, der Konsum des sonntäglichen Tatort oder der schlechte Sex auf der Clubtoilette. Wer nicht an der Universität den Wert seiner Ware Arbeitskraft steigert oder dazu gezwungen ist diese bereits während des Studiums konkret zu veräußern der reproduziert: Daheim, am Tresen oder im Schwimmbad wird der Mensch wieder fit gemacht für den kapitalistischen Arbeitsmarkt bzw. dessen universitäres Anlernstadium.

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die ästhetik des widerstands

Remembering 1973 from Ross Domoney on Vimeo.

Exploring Revolt in Greece from Ross Domoney on Vimeo.

über jugendlichen größenwahn

via eisprinzessin