Category Archives: islamism

Islam4UK Casuals

Wenn die E.D.L. mit ihrem Modekonzept schon so gut fährt, will die islamistische Hooligantruppe um Anjem Choudary natürlich auch mitfahren. Obwohl eine SI-Basecap 2011 nun wirklich nicht mehr sein muss.
Nur die deutschen Vaterlandsverteidiger von der German Defence League scheinen es immer noch nicht ganz geblickt zu haben. Bei der E.D.L.-Demo in Luton vor drei Wochen glänzten die Herren wieder durch ihre üblichen Geschmacksverirrungen.

Ich hoffe mal, das G.D.L.-Problem (immerhin sollen die Bauern mittlerweile schon ganz doll viele Facebook-Freunde haben, das scheint ja heutzutage auszureichen um die verrücktesten Sachen – von studentischen WG-Parties bis hin zu weltbewegenden Revolutionen – zu machen) löst sich irgendwann von selbst. Die Prolls von der E.D.L. sind ja primär englische Trinker und Sportsfreunde, allzu lange sollte die Kooperation mit dem deutschen White Trash daher wohl nicht gut gehen.

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Die japanische R.A.F. und Gaddafi

Japan Anfang der 70er. Nachdem es bei den Auseinandersetzungen zwischen der linken Studentenbewegung und Polizeistreitkräften zu mehreren Toten gekommen war, hatte der japanische Staat reagiert und die ohnehin schon in Zersplitterung und Auflösung begriffene Bewegung in die Enge getrieben.
Die wohl wichtigste linksterroristische Gruppe, die aus dieser Krisensituation der japanischen Linken hervorging, war die japanische Rote Armee Fraktion. Aus dieser entstanden 1971 die Vereinigte Rote Armee (VRA) sowie die Japanische Rote Armee (JRA). Während die VRA den revolutionären Kampf innerhalb Japans austragen wollte, verfolgte die JRA eine internationale Herangehensweise, die sich im Folgenden vor allem durch eine intensive Zusammenarbeit mit der PFLP und dem libyschen Regime auszeichnen sollte.

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is the edl a fascist organisation?

In the last thirteen months, a totally new political phenomenon has taken to the political stage in the UK. The English Defence League (EDL), along with its offshoots in Wales and Scotland (the Welsh and Scottish Defence Leagues) appeared in the spring of 2009. Its marches mobilize thousands of people but it has no clear agenda, apart from disliking Islam and defiant patriotism.

Despite the completely novel nature of the EDL, its opponents have little trouble in understanding it through the prism of the longer standing and more conventionally far right British National Party (BNP). Organizations like Unite Against Fascism have demonstrated against the EDL, calling it a fascist or Nazi organization. More recently, there has been some controversy on the Left when a Jewish Division of the EDL was alleged to have supported a Zionist Federation demonstration of solidarity with Israel in the wake of the Gaza flotilla events. The occasional brandishing of the Israeli flag alongside the flag of England’s Palestinian patron saint, George, has caused consternation among anti-fascists. So, what is the EDL? Is it fascist? And what’s with the Israeli flags?

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young, british and angry

BBC Dokumentation über die English Defence League

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Guardian Dokumentation EDL Uncovered


Im Geist von Tommy Johnson

Sören Pünjer hat in der aktuellen Bahamas einen lesenswerten Bericht über die bestgekleidete Politgruppe Englands geschrieben. Man merkt dabei sofort: für Pünjer war es Liebe auf den ersten Blick.
Nicht, dass das nicht verständlich wäre, schließlich wird auch mir bei Jungmännern mit CP-Jacken und Henry Lloyd-Polos ganz anders, aber vielleicht hätte ein wenig kritische Distanz dann doch ganz gut getan. Beim sezieren des Objekts seiner Begierde relativiert Pünjer nämlich nicht nur die Überschneidungen von BNP und EDL-Aktivisten sowie den Versuch der BNP die EDL zu vereinnahmen sondern ignoriert auch die Tatsache, dass sich viele Unterstützer der EDL nicht sonderlich um die Leitlinien der EDL-Spitze kümmern und lieber ihre rassistischen, nationalistischen und antikommunistischen Ressentiments beibehalten. Eine traurige Tatsache, welche man nicht nur vor Ort hätte recherchieren können sondern auch im EDL eigenen Forum des öfteren unter die Nase gerieben bekommt.

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„Köln war überschattet von zügelloser Gewalt“

„Die Führung der Kölner Polizei hat heute ihre Beamten in einer Auseinandersetzung mit gewaltbereiten Linksextremisten regelrecht verheizt und schließlich vor den roten Gewalttätern kapituliert.“1

Hätte der G8 Gipfel dieses Jahr wieder in Deutschland stattgefunden, hätte sich wohl niemand außer der Kölner Zivilgesellschaft und regionalen Antifas um den selbst ernannten Anti-Islamisierungskongress des rechtspopulistischen Rentnervereins Pro Köln2 gekümmert. Da man sich aber dieses Jahr dann doch lieber in Japan zu Sushi und Sake getroffen hatte, mussten sich die hiesigen Linken nach etwas anderem umsehen. Denn ein ganzes Jahr ohne Großspektakel und Revolutionssimulation hält auch der geduldigste Carhartt- oder Wursthaarträger nicht aus; und da man in Köln, dank übermotivierten Antifaschisten vor Ort, gute Grundbedingungen für ein wenig Action hatte und man das ganze bei den diversen Strömungen der deutschen Linken auch gut unter verschiedenen Aspekten – Antirassismus, Antinationalismus, Antiislamophobie, Antifaschismus – bewerben konnte, bot sich das dortige Treffen von rassistischen Vollspacken dann nur allzu gut an, um mal wieder ein bisschen Bewegung für die Bewegung zu machen.
So machte man sich dann am 19. September – nach zahlreichen Infotouren, Vorfeldaktionen und sonstigem Gedöns – auf nach Köln um mal wieder dem eigenen Aktivismus eine Existenzberechtigung zu verschaffen.
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