Category Archives: islamism

Notizen I

Zur Lage in Syrien und dem Irak: Lesen und unterstützen Sie WADI.

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Zur Pädophilie-Debatte in Deutschland: Ja, wer sind denn diese Kinder?

Ein Beitrag von Ulf Erdmann Ziegler.


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Der Verrat der alten Männer

Mit der Scharia kenne ich mich nicht so gut aus. Ich weiß nur so viel: Wenn ein Idiot heute weder von Religion noch von Politik und auch sonst gar keine Ahnung hat – von der „Scharia“ quasselt er immer. Wenn es um den Islam geht, ist jeder Dorftrottel plötzlich Spezialist für Glaubensfragen, Orientalistik und Islamwissenschaft, ja sogar für Arabisch. In jedem Diskussionsforum im Internet gibt es faschistische Hetzer, die Koransuren angeblich aus dem Original zitieren, um zu beweisen, wie schrecklich und gefährlich der Islam sei.
Diese Akribie erinnert an Eichmanns Judenreferat im Reichssicherheitshauptamt der SS, wo mit der Zeit die umfassendste Sammlung von Judaika zusammengetragen wurde und die Beflissensten unter den Mördern sogar Hebräisch gelernt hatten. Die kannten den Talmud besser als jeder Jude. Und so ist das heute auch.

Georg Klauda Wolfgang Pohrt im Tagesspiegel

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Und dann auch noch Wiebusch, erst die Verbrüderung mit dem bandgewordenen Regressionsbedürfnis und jetzt sogar linksliberales Geseier.

Wie hieß es einst so schön:

Diese Welt ist ja so schlecht,
dagegen muss man doch was machen.
Über Pseudo-Aktivismus,
muss ich immer öfter lachen.
Gegen den Feind mit allen Mitteln,
aber nur ganz in der Nähe.
Bin mir nur einer Sachen sicher,
daß ich Dich nicht verstehe.

Al-Quds-Tag in Wien

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=-hZVUWCTWvU%5D

Nachtrag:

Dazu ein Gastbeitrag von John D’Albiac, veröffentlicht in der Unique.

Von Teheran nach Wien

„Imam Ali ist unser Vorbild. Er zog sein Schwert gegen die Verschwörer. Es ist überliefert, dass er siebenhundert Juden an einem Tag tötete.“ – Chomeini zum 1. Al-Quds-Tag 1979.

Als Ruhollah Chomeini 1979 im Iran den letzten Tag des islamischen Fastenmonats Ramadan zum internationalen Jerusalemtag bzw. Al-Quds-Tag erklärte, war seine Intention nicht bloß die „Befreiung“ Jerusalems von den „Zionisten“, sondern darüber hinaus auch damit einen Tag zu schaffen, an welchem sich unter der „Fahne des Islams“ die „Partei der Armen“ gegen den US-Imperialismus und „seinen Diener Israel“ erheben sollte.

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no wet fun in tehran


It is wrong to assume that you will only be arrested in Iran for political dissent or for not observing the state’s Islamic dress code, you risk incarceration if you dare to have fun, particularly if its group fun and if it is in public. The latest arrests in Iran include those who organised and participated in a water pistol fight in a park in Tehran.
Behnam Atabaki, the General Director of the District, was the first official to publicly condemn the event and those who participated in it. Atabaki also criticised the Law Enforcement Forces and said they were unable to break up the “immoral” gathering which went on from 9:00 am to 12:00 noon time. Park authorities only managed to stop the massive water pistol fight, only after they thought about cutting the water supplies.
More condemnations of the “morally abnormal” event followed in the sate controlled media. Isfahan MP, Mohamad Taghi Rahbar, condemned the water pistol fight in the park and said “the officials should not show indifference to those who are endeavouring to dilute our Islamic values.” Rahbar, who is also the deputy chief of the parliament’s legal and judicial commission, added “we are pursuing more information on those who organised this and will deal with them severely.”
Another similar event in another park on the following Sunday was simply too much to ignore for the authorities. Tehran’s chief of police, Commander Hossein Sajedinia said “Police quickly turned up and all those who took part in the event have been arrested” He added that “Police will definitely deal swiftly with those who try to break the social order”

via azarmehr

Breiviks Islamneid

In Wirklichkeit verhält es sich so, dass der Adorno wegen seiner „Studien zum autoritären Charakter” hassende Breivik als Prototyp eines solchen den Islam zutiefst beneidet, weil der Islam eine gesellschaftliche Hierarchie, strenge Regeln und religiöse Werte im Einklang mit seinem kulturellen Erbe bietet, also all das, was Breivik in der europäischen Gesellschaft so schmerzlich vermisst. Breiviks Islamhass und sein wahnhafter Kampf gegen ihm übermächtig scheinende Gegner, gegen die nur ein Wunder helfe, erscheint als Ausdruck eines Gefühls der eigenen Ziel- und Wertlosigkeit. Letztendlich will er im Kampf gegen den Islam selbst in einer Gemeinschaft aufgehen, die der der Djihadisten ähnelt: Zum Letzten entschlossen, skrupellos, gewalttätig und im festen Glauben an die Überlegenheit der eigenen Überzeugungen.

So behauptet zumindest das Aktionsbündnis gegen Wutbürger.

two lions

Die BBC-Dokumentation My Brother the Islamist bietet den wohl bisher persönlichsten Einblick in die Islamisten-Szene Englands. Man begleitet Robb Leech aus dem verschlafenen Küstenstädtchen Weymouth dabei, wie er zu begreifen versucht, was seinen Stiefbruder dazu trieb, sich der islamistischen Clique um Anjem Choudary anzuschließen und warum der 17 jährige Ben sein sympathisches Metalhead-Dasein zu Gunsten einer wahnhaften Ideologie aufgibt. Die Vergleiche zu Chris Morris Four Lions sind dabei so erschreckend wie naheliegend.

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