Category Archives: anti-antifa

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Nichts zu feiern

Nachfolgend ein Aritkel des Genossen Michail Awakowitsch zum Wiener „Fest der Freude“.

Am 8. Mai wurde in Wien zum ersten mal ein „Fest der Freude“ anlässlich der militärischen Niederschlagung des Nationalsozialismus begangen. Ein weiteres gutes Beispiel dafür, wie hierzulande mit zeitlicher Verzögerung die realpolitischen Erfolgsmodelle Deutschlands kopiert werden.

Während der 8. Mai in Wien traditionell eher als erweiterter Volkstrauertag angesehen wurde, kippte dieses Jahr die Staatsräson. Aus der Beschwörung des unschuldigen Österreichs, das schmerzlich seine Kinder vom deutschen Nationalsozialismus zu Grabe tragen ließ, wurde die Freude über die Besetzung durch die Alliierten und über die Niederschlagung der Armeeverbände des Nationalsozialismus am 8. Mai 1945. Die Schmach über die militärische Niederlage der eigenen Groß- und Urgroßelterngeneration und das Versagen der großdeutschen Träumerei spielen auf einmal keine Rolle mehr in der österreichischen Staatsräson. Sie erscheinen nun vielmehr als unnötiger Ballast denn als gesellschaftlich noch tragfähig.

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Blöd bleibt der deutsche Steineschmeißer zwar, aber immerhin trägt er nun New Balance 576 statt Adidas Samba.
That’s one small step for fashion, but one giant leap for antifa-wardrobes.

keep calm and don’t carry on

Wien im Jänner, kalt ist es und nass. Ein einsamer Trotzkist schlurft langsam über den verlassenen Heldenplatz. Keine jubelnden Massen, keine alliierten Truppen in der Stadt, nur aus der Hofburg dringt leise Musik.

An schlechten Parties ist in Österreich wahrlich kein Mangel festzustellen, sei es die Dorfgaudi in einem heruntergewirtschafteten vorarlberger Gehöft oder eines dieser schrecklich peinlichen Wie-in-Berlin-Verschnitte in Wien, trotzdem scheint kein Ereignis die paar Linken in diesem Land so umzutreiben wie das organisierte Unvergnügen, dass als Ball des Wiener Korporationsrings, also Party jener Sekte blasser Studierender, welche zumeist in furchtbar trost- wie spasslosen Männer-WGs dahinvegetieren und nicht einmal zum Heben eines Bierkrugs alleine in der Lage zu sein scheinen, alljährlich zum Ringelpiez mit Anfassen lädt.

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über jugendlichen größenwahn

via eisprinzessin

Fremdscham in Wien

Einer Gruppe von vielleicht 40-50 Antifaschist_innen gelang es am Weg zurück zur Uni durch Hinterhöfe und ein Restaurant zum Sammelpunkt der sicher über 150 Rechtsextremen vorzudringen. Dabei ist es beinahe zu einer Konfrontation gekommen, lediglich ein einzelner Polizist versuchte die beiden Gruppen zu trennen. Als sich allerdings einige rechtsextreme Schläger aufbauten und die Antifas zum Kampf aufforderten, drehten diese klugerweise um.

Endlich am Objekt der Begierde angelangt, weiß der Schwarze Block sich wieder mal nicht zu helfen und macht Wir kriegen euch alle rufend den U-Turn. Diese Stadt und ihre Linke: ein Trauerspiel, dass seinesgleichen sucht. Aber was will man auch noch von so einem Haufen erwarten. Anlässlich des 8. Mai waren sich die hiesigen Linken mal wieder für keinen Patzer zu schade.

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