Breiviks Islamneid

In Wirklichkeit verhält es sich so, dass der Adorno wegen seiner „Studien zum autoritären Charakter” hassende Breivik als Prototyp eines solchen den Islam zutiefst beneidet, weil der Islam eine gesellschaftliche Hierarchie, strenge Regeln und religiöse Werte im Einklang mit seinem kulturellen Erbe bietet, also all das, was Breivik in der europäischen Gesellschaft so schmerzlich vermisst. Breiviks Islamhass und sein wahnhafter Kampf gegen ihm übermächtig scheinende Gegner, gegen die nur ein Wunder helfe, erscheint als Ausdruck eines Gefühls der eigenen Ziel- und Wertlosigkeit. Letztendlich will er im Kampf gegen den Islam selbst in einer Gemeinschaft aufgehen, die der der Djihadisten ähnelt: Zum Letzten entschlossen, skrupellos, gewalttätig und im festen Glauben an die Überlegenheit der eigenen Überzeugungen.

So behauptet zumindest das Aktionsbündnis gegen Wutbürger.

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