same old song

In der linken Szene Frankfurts (West) grassiert dieser Tage wieder ein Retro-Virus der Marke unschön und nicht zum anfassen. Nada berichtet für Sie live aus einer geteilten Stadt, aus dem Auge des Orkans, aus der Hölle Hessens.
Stellungen wurden bezogen und Schützengräben besetzt; auf den Straßen herrscht gespenstische Ruhe, die Frankfurter Skyline blutet im rotem Farbenmeer der untergehenden Sonne. Hinter den Fenstern des Exzess wirft ein alternder Autonomer einen besorgten Blick auf die Leipziger Straße und stellt sicherheitshalber noch zwei Kisten Leergut an die Tür.

Man hätte es sich denken können. Man hätte wissen können, dass es wieder an diesen Punkt kommen würde. Geschichte in Frankfurt ist nicht einmalig, nein sie wiederholt sich in zunehmend lächerlicher Weise immer wieder. Was nun der Auslöser für die Wiederholung des Wahns war, ist momentan noch nicht hundertprozentig zu sagen; vielleicht lag es am Ausbleiben eines weiteren G8-Gipfels in Deutschland oder der nicht stattgefunden Opernballdemo. Wer weiß das jetzt schon so genau…
Fakt ist folgendes: in Frankfurt wurde mittlerweile die dritte Frontlinie aufgemacht. In den frühen Morgenstunden des 29. April begannen Bellizisten aus dem Dunstkreis der Gruppe Morgenthau damit das Gelände um das Frankfurter Institut für vergleichende Irrelevanz zu befestigen. Ob sie dies nun taten um die eigens aus Israel eingeflogenen Uzis nach Außen zu richten oder das IvI unter Dauerfeuer zu legen ist bis jetzt unklar.
Ich werde mich morgen für sie in die Wirren des Frankfurter Frontabschnitts Bockenheim stürzen und versuchen herauszufinden wer da eigentlich wem den Kopf einschlagen will.

Hier nun eine kleine Chronik der Ereignisse:

Winter 2007/2008 – Die Gruppe Sinistra aus Frankfurt am Main will wieder zurück in die Linke aus der sie einst erfreulicherweise ausgebrochen war und fragt in der Phase Zwei an ob man sie noch haben will.
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27. März 2008 – Die Gruppe Morgenthau beantwortet den Wunsch der Sinistra nach Rückkehr in den linken Mutterbauch mit einem freundlichen: Es ist das Geschwätz des „integralen Kommunismus“ und der bedingungslosen Solidarität mit toten Juden, wie es die Frankfurter Gruppe sinistra! radikale linke seit geraumer Zeit immer wieder verbreitet.
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8. April 2008 – Am Abend findet in den Räumlichkeiten des Institut für vergleichende Irrelevanz zu Frankfurt eine Veranstaltung der Jugendantifa Frankfurt statt, bei der eine Person es nicht einsieht ihr Bluttuch der Judenvernichtung abzulegen und darauf gebeten wird das Institut zu verlassen. Dies wird umgehend von den Autonomen Ultras Frankfurt sowie der Anti-Nazi-und-Anti-Israel Koordination Frankfurt mit zwei beschriebenen Leinentüchern geahndet.

28. April 2008 – In der Rödelheimer Raumstation findet ein Treffen der antiimperialistischen Kriegstreiberorganisation Schurken ohne Staat statt, welches sich mit der Problematik der Unterwanderung und Zersetzung der Frankfurter Linken durch die vom Mossad bezahlten Antideutschen beschäftigen will. Nachdem sich allerdings herausstellte das wohl 80 Prozent der Anwesenden nicht bloß vom Mossad sondern auch vom CIA bezahlt werden beschließt das ZK der Schurken ohne Staat sich per strategischem Rückzug abzusetzen.
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1. Mai – Die Anti-Leftist Cocaine-Communist holen zum Schlag gegen die Straight Edge-Pazifistenbomber Schurken ohne Staat aus und lassen erst mit einem saftigen Damit diese Scheiße erledigt. (Marx, MEW 26.3: 360) von ihrem Opfer ab.
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8.Mai 2008 – Zwischen Datteln essen anlässlich Israels Geburtstag und der obligatorischen Leerung einer Flasche Wodka zu Ehren der Roten Armee flattert plötzlich ein kämpferischer Flyer herbei. Unter dem Motto Keine Kriegshetze und kein Rassismus am 10. Mai im KOZ haben die Schurken ohne Staat (bzw. kritischebildung, alles die gleichen Panzerfahrer) eine Flaschenpost an die Restvernunft verfasst, mit der sie dazu aufrufen die am 10. Mai stattfindende Veranstaltung der Mossad Sektion Frankfurt zu verhindern.

9. Mai 2008 – Der antisemitische Christendepp Hans Christoph Stoodt verfasst auf dem Blog der Anti-Nazi & Anti-Israel Koordination Ffm. einen sich Satire nennenden Hassartikel gegen die Gruppe Morgenthau.
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